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- ActiveX
- Eine von Microsoft entwickelte Technik, die erlaubt, dass verschiedene Anwendungen miteinander interagieren können. Dazu werden die Anwendungen automatisch um bestimmte Fähigkeiten erweitert. ActiveX ist als Grundlage für ein Komponentenmodell gedacht. Auf Grund von Sicherheitsproblemen beim Einsatz von Active-Content in Web-Browsern spielt es bis jetzt im Internet eher eine untergeordnete Rolle. Anders sieht es bei CD/DVD-ROM gestützten multimedialen Anwendungen aus. Hier existieren eine Vielzahl spezieller Treiber/Programme für 3D-Grafik- und Soundkarten, die den Datenaustausch Software <-> Hardware regeln.
- Adaptives Raytracing
- Bezeichnung für ein High-End Renderverfahren. Bei diesem Verfahren werden die Algorithmen des Scanline-Rendering und des Raytracing gemischt. Dabei wird jede Zeile des Bildes zuerst mit dem Scanline-Verfahren berechnet. Stößt das Programm auf einen Bildbereich, der Spiegelungen, Schattenwurf oder Lichtbrechungen beinhaltet, so wird automatisch auf das Raytracing umgeschaltet.
- ADSL
- Abk. Asymetrical Digital Subscriber Line; was soviel wie Asynchrone digitale Teilnehmeranschlussleitung bedeutet. Als Übertragungsmedium dient ein normales Kupferkabel (Telefonleitung). Die zu übertragenden Daten werden dabei, verteilt auf mehrere Frequenzbereiche gesendet und empfangen. Mit ADSL können Download-Raten von bis zu 8 Mbit/s und Upload-Raten bis 768 kBit/s erreicht werden.
- ADSR-Modell
- Bei der Klangsynthese (meist für musikalische Zwecke) wird sehr häufig dieses Modell verwendet bei dem die Wellenformen hintereinander gesetzt und amplitudenmoduliert werden. Es treten dabei vier Zeitparameter und zugehörige Amplitudenfaktoren auf, die den Klangeffekt wesentlich beeinflussen.
- Diese sind Anstiegszeit (Attack Time), während der die Amplitude des Klangs auf den Maximalwert anwächst.
- Abfallzeit (Decay Time), während der die Amplitude wieder abfällt.
- Haltezeit (Sustain Time), während der die Amplitude gehalten wird oder langsam abfällt.
- Abklingzeit (Release Time), während der die Amplitude auf Null abfällt.
- Aliasing
- Hierbei handelt es sich um einen sog. Treppeneffekt bei Farbübergängen von Bitmap-Grafiken. Der Effekt ist bei gering geneigten (gegen die Horizontale oder Vertikale) kontrastreichen Kanten besonders stark ausgeprägt.
- Alpha-Kanal
- Ein 8-Bit Graustufenkanal, in dem man Daten einer Auswahl, Maske oder Transparenz speichern kann, zusätzlich zu den eigentlichen RGB-Bilddaten. Dieser Kanal kann auch getrennt gespeichert und somit auf beliebige Bilder angewendet werden.
- Anker
- Sie markieren bestimmte Positionen in einem HTML-Dokument. Das <a name="Label">Position</a> Konstrukt dient zur Festlegung der Position und der Bezeichnung (Label) der Sprungmarke. Anker bieten die Möglichkeit durch interne Hyperlinks schnell zu bestimmten Themen innerhalb von Dokumenten zu springen.
Ein solcher Anker kann von einer beliebigen Stelle innerhalb des Dokuments mit <a href="#Label">Sprung zur Position</a> angewählt ("verlinkt") werden.
- Anti-Aliasing
- Es handelt sich um ein rechnerisches Verfahren, das bei niedrig auflösenden Bildschirmdarstellung von Grafikobjekten und Buchstaben unschöne, treppenartige Kanten entschärft. Dies erfolgt durch das Errechnen von Farbverläufen zwischen der Objekt- und der Hintergrundfarbe. Dadurch verlieren die Objekte allerdings ihre Randschärfe.
- ASP
- Abk. Application Service Provider; sind Firmen, die bestimmte EDV-Anwendungen professionellen Kunden zur Verfügung stellen. Diese Kunden würden ohne das Angebot eines ASP ihre Internet-Anwendungen aus Kosten- oder sonstigen Gründen nicht realisieren können. Z.B. der Verkauf des Zugriffs auf Hochleistungsrechner für aufwendige Berechnungen.
- Assets
- ist eine Bezeichnung für die Quelldaten einer Multimedia-Anwendung. (Audiodaten, Videodaten, Illustrationen, Grafiken, Texte, Fotos usw.)
- AVI
- Abk. Audio Video Interleaved. Ein Ton-/Bildformat, welches zu den Windows-Standards für Animationen gehört. Die Audio- bzw. Videodaten können mit Hilfe von verschiedenen Codecs komprimiert oder unkomprimiert in der Datei vorliegen.
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- Backbone
- Bezeichnet den eigentlichen Top Level eines Netzwerks. Untergeordnete Netzwerke, die am gleichen Backbone angeschlossen sind, sind auch garantiert verbunden. Je leistungsfähiger ein Backbone ist, desto schneller können Daten zwischen Netzwerken übertragen werden. Backbones sind wesentliche Bestandteile des Internet-Grundgerüsts.
- BBS
- Abk. Bulletin Board System. Dieses System erlaubt den Informationsaustausch mit anderen Computern per DFÜ (Datenfernübertragung). Es besteht dabei über einen Akkustikkoppler oder ein Modem direkter Zugriff auf andere Computer.
- Bézierkurve
- Eine ursprünglich für den Automobilbau entwickelte mathematische Kurve. Die eigentliche Kurvenform wird durch Stützpunkte und Tangenten bestimmt.
- BIOS
- Abk. Basic-Input/Output-System. Bei modernen Computern ist das BIOS in einem Flash-ROM gespeichert. Es ist nach dem Einschalten des Computers durch Drücken der "Entf"-Taste ("DEL"-Taste) erreichbar. Im BIOS lassen sich grundlegende Einstellungen vornehmen, wie z.B. Interrupt-Verteilung, Anmelden von Festplatten, RAM-Timing uvm.
- Bitmap
- Die gesamten Bildpunkte (Pixel) eines Bildes werden in Form einer Matrix abgespeichert. Die Form und der Inhalt dieser Matrix ist abhängig von Bildinhalt, Bildgröße, Farbtiefe und Datenformat.
- Browser
- Englisch für "to browse = grasen, schmökern". Software, die es gestattet, von Servern im Internet Informationen abzurufen. Die Browser-Software muss jeweils das auf dem Server genutzte Datenformat unterstützen.
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| C |
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- CAPI
- Abk. für Common Application Programming Interface. CAPI ist ein "Modemsimulator" für das digitale ISDN-Netz. Es verbindet beispielsweise in Windows-Umgebungen (Win 9.x/Win NT) ISDN-Karten mit dem Internet.
- CBR
- Abk. für Constant Bit Rate. Bei Filmdateien, die mit CBR-Codecs komprimiert wurden, bleibt die Übertragungsrate (Bit Rate) während des Abspielens über die gesamte Spielzeit gleich. Die Größe einer Datei lässt sich dadurch genau bestimmen. Nachteil: Bei Szenen mit z.B. viel Bewegung muss evtl. die Bildqualität reduziert werden, um eine konstante Bit Rate zu erhalten.
- CBT
- Abk. für Computer based Training/Teaching. Es bezeichnet die Benutzung von multimedialen Techniken zur Vermittlung von Informationen und Wissensinhalten ohne die dauernde physische Präsenz einer Lehrperson. Der Einsatz von CBT kann sinnvoll sein wenn:
- die Vermittlung von Inhalten, die in der realen Welt nicht oder nicht direkt sinnlich erfahrbar sind.
- Lehrender und Lernender zeitlich und räumlich getrennt sind.
- eine unterstützende Weiterbildung beim "Training on the Job" stattfinden soll.
- die Möglichkeit zur Einsparung von Organisations- und Transportkosten besteht.
- die in Gegenden die Infrastruktur für eine beruflich oder schulische Ausbildung fehlt.
- CCD
- Abk. Charge Coupled Device ist der eigentliche Lichtsensor, also das Herzstück aller digitalen Kameras und Videokameras. Er besteht aus mehreren Zeilen bestehend aus vielen CCD-Einzelzellen. Bei einer einzelnen CCD-Zelle handelt es sich um einen miniaturisierten Ladungsspeicher (Kondensator), welcher über einen Schalter (Feldeffekttransistor) mit einem anderen Ladungsspeicher verbunden ist. Jeder Speicher ist analog. D.h. die Ladungsmenge ist proportional zur Lichtintensität.
Dieser Speicher im Deutschen auch als Eimerkettenspeicher bezeichnet wird im Consumerbereich oftmals durch einen einfacher herzustellenden CMOS-Sensor ersetzt. CMOS-Sensoren haben wohl einen geringeren Stromverbrauch aber dafür eine geringe Dynamik und einen hohen Rauschanteil.
- CGI
- Abk. Common Gateway Interface. Dies ist eine Schnittstelle zur Datenübertragung zwischen Internet-Browser und WEB-Server. Für diese Schnittstelle sind eine Reihe von Variablen definiert, mit deren Hilfe z.B. ein Browser Programme auf dem Server starten kann. Solche Programme könnten u.a. Formulardaten einer HTML-Datei verarbeiten und geeignete Feed-backs für den Browser generieren. Außerdem können über diese Schnittstelle Daten von einem Server abgerufen oder auf einem Server gespeichert werden.
- CHAP
- Abk. Challenge Handshake Protocol. Es handelt sich um eine Authentifizierungsmethode für PPP mit verschlüsselten Passwörtern.
- Chroma-Keying
- Wenn Gegenstände vor einem einheitlichen Hintergrund aufgenommen werden, kann die Hintergrundfarbe später sehr leicht subtrahiert und das Aufnahmeobjekt freigestellt werden. Vorausgesetzt man wählt für die Hintergrundfarbe einen Farbwert, der sich deutlich vom Bildinhalt des Aufnahmeobjekts unterscheidet. Durch das Mischen mit anderen Bildquellen, lassen sich die freigestellten Objekte in andere Szenen einblenden.
- CIFS
- Abk. Common Internet File System. Es handelt sich um die verbesserte Methode des Server-Message-Block-Protokolls zum Datenaustausch über Inter- und Intranet. Es wird kein Printer-Sharing unterstützt.
- CMS
- Abk. Content Management System. Ein Online-Redaktionssystem verwaltet und automatisiert den Produktionsablauf von Inhalten (Content) eines Internet- bzw. Intranet-Angebots. Ein CMS führt Inhalte aus verschiedenen Quellen, z.B. Datenbanken oder Dokumente im Word- oder PDF-Format, zu einem gemeinsamen Format (HTML) zusammen und erhält mithilfe von Layoutvorlagen (Templates) die Corporate Identity von Unternehmen.
- CMYK-Modell
- Das CMYK-Modell ist ein subtraktives Farbmodell, basiert auf der Lichtreflexion und Lichtabsorption von Farben und Tinte. Diese Modell wird z.B. für Druckvorgänge verwendet. Die Grundfarben Zyan, Magenta und Gelb werden vermischt, um die anderen Farben des Farbspektrums zu erzeugen. Da es schwierig ist, mit diesem Modell ein reines Schwarz zu erzeugen, wird während des Druckvorganges die Farbe Schwarz (K: Kontrast) hinzugefügt.
- CODEC
- Abk. für Encoder/Decoder. Um Multimedia-Daten (Audio, Video) platzsparend zu übertragen und zu speichern, müssen diese komprimiert (encodiert) und beim Abspielen entpackt (decodiert) werden. Dazu wird auf verschiedene Codecs zurückgegriffen. DivX, Radius Cimepak und Indeo sind solch bekannte Codecs.
- Compiler
- Ein Programm, welches Sourcecode in einen für Computer ausführbaren Maschinencode umwandelt. Viele Programmiersprachen bedienen sich dieses Prinzips wie z.B. C/C++, Pascal, Modula u.a. Ein Nachteil dieses Verfahrens ist, dass ein direktes Ausführen des programmierten Codes nicht möglich ist. Ein Vorteil besteht darin, dass in der Regel compilierte Programme ohne zusätzliche Hilfsprogramme ausgeführt werden können.
- CSS
- Abk. Cascading Style Sheets. Es handelt sich um eine Erweiterung von HTML. Style Sheets sind Formatierungsanweisungen, ähnlich den Formatvorlagen eines Textverarbeitungsprogramms. Die Formatvorlagen enthalten Anweisungen über die Art der Anzeige von Elementen auf einer Webseite. Es existieren mittlerweile Implementierungen (browserabhängig) der Standards CSS 1, CSS 2 und CSS 3.
- CSV
- Abk. Comma Separated Values. Es ist ein systemübergreifendes Dateiformat für den Austausch von Tabellen zwischen Tabellen-Kalkulationen und Datenbanken. Viele Online-Shop Systeme unterstützen dieses Format für einen Datenimport.
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- DDC
- Abk. für Display Data Channel. Es handelt sich dabei um eine VESA-Spezifikation, die das Zusammenspiel zwischen Monitor und Grafikkarte regelt. DDC ermöglicht das Plug&Play unter Windows. Es existieren zur Zeit drei DDC-Versionen.
- Delta-Bild
- Delta-Bilder dienen dazu, die Dateigröße von Animationen zu reduzieren. Sie beinhalten lediglich die Differenzwerte im Bezug auf ein vorheriges Key-Frame-Bild. Um aus einem Delta-Bild ein vollständiges Bild zu generieren, müssen das vorherige Key-Frame-Bild und alle vorangegangenen Delta-Bilder vorliegen.
- DHCP
- Abk. für Dynamic Host Configuration Protocol - dynamische Zuweisung von IP-Adressen an einen Client. In einem TCP/IP-Netzwerk hat jedes angeschlossene Gerät eine eigene IP-Adresse, solange diese aktiv ist. Beim Neustart und Anmelden am Netzwerk kann das Gerät durch DHCP eine andere IP-Adresse erhalten, da ein DHCP-Server neu verbundenen Clients diese aus einem definierten Pool zuteilt. Damit der Server einem Client eine IP-Adresse dynamisch zuweisen kann, muss auf dem Client eine entsprechende Software installiert sein.
- DHTML
- Abk. Dynamic Hypertext Markup Language. Auf der Basis von HTML ist es möglich Objekte einer Webseite nach der Übertragung bzw. während der Anzeige dynamisch zu ändern. Dies kann als Reaktion auf eine Benutzeraktion oder automatisch erfolgen. Als technische Hilfsmittel werden dabei CSS- und JavaScript-Techniken verwendet.
- Dithering
- Ein bei der Reduzierung der Farbtiefe eines Bitmap-Bildes häufig angewendetes Verfahren. Es werden dabei sog. Zwischenfarben durch Mischen unterschiedlich gefärbter Bildpunkte erzeugt. Es entsteht der subjektive Eindruck einer größeren Farbanzahl. Schräge Linien werden durch Dithering glatter dargestellt.
- DNS
- Abk. für Domain Name Service - Hosts sind im Allgemeinen nicht nur mit einer IP-Adresse versehen, sondern haben einen hierarchisch aus sog. Domains aufgebauten Namen.
Aufbau: Hostname.[Subdomain.][Domain.][Top-Level Domain] Beispiel: WWW.NF.FH-NUERNBERG.DE Das Verfahren zur Verknüpfung eines vollständigen Host-Namen mit einer IP-Adresse wird als DNS bezeichnet.
- DOM
- Abk. Document Object Model. Für DHTML wurde das DOM eingeführt, welches stark an die objektorientierten Fähigkeiten von Programmiersprachen wie C++ oder Java erinnert. Es werden dabei alle Elemente einer Webseite zu Objekten in einem Objektbaum, wodurch auf jedes einzelne Element wie Text, Überschrift usw. zugegriffen werden kann.
- Download
- Es steht für das herunterladen von Daten aus dem Internet auf den eigenen Computer. Die Daten können dabei per HTTP oder FTP vom Server zum PC kopiert werden.
- DTD
- Abk. Document Type Definition. Es handelt sich um die Datei, in der Tags und Attribute für ein XML-Dokument definiert werden.
- Dummy-Objekt
- In Raytracing- und Render-Programmen dienen Dummy-Objekte als Hilfsobjekte. Sie dienen meist als Hilfe bei komplexen Bewegungsabläufen und Objekt-Hierarchien. Diese Dummy-Objekte werden nach dem Rendern nicht dargestellt.
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| E |
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- EAI
- Abk. External Authoring Interface. Das EAI von VRML dient dazu, darin erstellte virtuelle Szenarien über externe Java-Programme (meist PlugIns) im Internet darzustellen. Dabei sind sowohl VRML-Daten als auch Java-Programme im HTML-Code eingebunden.
- Entity
- Es handelt sich dabei um Abkürzungen, die innerhalb einer DTD definiert werden müssen und innerhalb eines XML-Dokuments verwendet werden können.
- EPS
- Abk. Encapsulated PostScript. PostScript ist eine von Adobe patentierte Seitenbeschreibungssprache zur Druckausgabe. Dieses Format ist weit verbreitet (plattformübergreifend) und wird von den meisten Belichtern in Druckereien unterstützt. Viele DTP- und Grafik-Programme erlauben das Abspeichern der Daten bzw. Dokumente im EPS-Format.
- Ethernet
- Netzwerksystem basierend auf einem shared Medium. Alle angeschlossenen Rechner teilen sich ein Kabel und damit auch die max. mögliche Bandbreite von 10 MBit/s. Um Datenkollisionen bei der Übertragung zu vermeiden kommt als Zugriffsverfahren CSMA/CD (carrier sense multiple access / collision detection) zum Einsatz. Jeder Rechner überwacht dabei, ob Daten auf dem Netzwerk übertragen werden. Wenn nicht, kann der Computer (Sender) mit der Datenübertragung beginnen (CSMA). Versucht ein zweiter Computer Daten zu senden, treten Kollisionen auf, die alle angeschlossenen Stationen erkennen (CD). Sendende Computer brechen die Übertragung ab und beginnen nach einer individuellen Pause erneut mit dem CSMA-Prozess.
- Extrudieren
- In 3D-Modelling Programmen wird mit Extrudieren ein zweidimensionales Objekt durch "Ziehen" zu einem prismenartigen dreidimensionalen Objekt umgewandelt. Oftmals kann angegeben werden, ob Deck- und Bodenflächen der Objekte dargestellt werden sollen.
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- Farbmodelle
- Als Farbmodelle bezeichnet man unterschiedliche Methoden zur Definition und Darstellung von Farben. Folgenden drei Farbmodelle werden häufig verwendet:
- Das RGB-Modell (Rot/Grün/Blau).
- Das HSL-Modell (Hue/Saturation/Lightness – Farbton/Sättigung/Helligkeit).
- Das CMYK-Modell (Cyan,Magenta,Yellow,Black)
- Farbsättigung
- Die Sättigung steht für die Stärke eines Farbtons, oder den Grauanteil, den der Farbton enthält. Eine als "leuchtend" definierte Farbe verfügt über einen hohen Sättigungsgrad bzw. einen geringen Grauanteil. Je mehr die Sättigung abnimmt, desto größer wird der Grauanteil eines Farbtons und die Farbe erscheint verwaschen. Bei Werten über 127 spricht man von einer reinen Farbe.
- Farbton
- Der Farbton definiert die einzelnen Farben wie zum Beispiel Grün und Blau. In Bildbearbeitungsprogramme gibt es verschiedene Systeme zur Anzeige und Auswahl der Farben. Eine der Möglichkeiten ist die Anordnung der Farben auf einem Farbrad. - jedem Farbton wird hierbei ein Wert zwischen 0 und 255 zugewiesen. Die Farbe Rot erhält dabei beispielsweise den Wert 0. Zyan als Komplementär (bzgl. RGB-Wert) liegt dem Rot genau entgegengesetzt bei 128, Blau bei 170 (genau gegenüber von Gelb) und Magenta bei 212 (genau gegenüber von Grün)
- Firewall
- Ein grundlegendes Verfahren um Angriffe z.B. aus dem Internet abzuwehren, ist die Einrichtung einer Firewall. Es werden dafür bestimmte Rechner speziell überwacht und gesichert, sodass nur ein vorher definierter Datenverkehr erfolgen kann. Dies ist meist ein Gateway-Rechner eines Subnetzes. Jedoch werden auch immer mehr Single-User Rechner mit einer Firewall ausgestattet, um bei einer vorhandenen Internet-Anbindung Angriffe aus dem Netz abzuwehren.
- Firewire
- Serielle Hochgeschwindigkeits-Schnittstelle zur Übertragung digitaler Daten zwischen zwei Geräten z.B. digitale Kamera - PC. Mit dieser Schnittstelle können Datenraten bis zu 100 MBit/s erreicht werden. Die eigentliche Bezeichnung lautet IEEE 1394.
- Flat Shading
- Bezeichnung für ein einfaches Schattierungsverfahren. Es wird für jede Fläche nur eine Vollfarbe ohne Farbverlauf berechnet. Flat Shading gehört zu den schnellsten aber ungenauesten Flächen-Berechnungsverfahren und wird deshalb hauptsächlich für Vorschau-Bilder verwendet.
- FLC
- Dateiformat von Autodesk Animator Pro für Animationen. Es sind maximal 4000 Frames mit jeweils 256 Farben möglich. Es werden nur die Änderungen (Deltawerte) zum jeweils nächsten Frame gespeichert. Die Auflösung kann mit speziellen Grafikkarten 1800 x 1800 Pixel erreichen. Audiodaten werden nicht unterstützt.
- FPS
- Abk. Frames per second. Der englische Ausdruck für Bilder pro Sekunde. Der Wert wird auch als Framerate bzw. Bildwiederholfrequenz bezeichnet. Je höher der Wert, desto flüssiger kann eine Animation abgespielt/angezeigt werden. Ab ca. 18 FPS wird die Darstellung als kontinuierlich (ruckelfrei) empfunden.
- FSN
- Abk. für Full Service Network. Interaktives, digitales und multimediales Netz, das den Teilnehmern eine Vielzahl elektronischer Dienste anbietet, wie Telebanking, Teleshopping, und Video-On-Demand. In den USA betreibt der Medienkonzern Time Warner Bros. ein FSN.
- FTP
- Abk. File Transfer Protocol. Mit einem FTP-Programm lassen sich Dateien auf einen Server uploaden oder von einem Server downloaden. Die meisten FTP-Programme können die Verzeichnisstruktur eines Servers darstellen. Der Umgang mit Dateien wird dadurch wesentlich erleichtert. Dieses Verfahren des Datentransportes ist auch für plattformübergreifendes Arbeiten geeignet. Das FTP erlaubt allerdings keinen verschlüsselten Datentransfer.
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| G |
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- Gateway
- Ein Gateway bezeichnet den Übergang zwischen zwei Netzen. Ein Gateway-Rechner ist ein spezieller Rechner, der an beide Netze angeschlossen ist. Dabei werden u.U. unterschiedliche Protokolle umgesetzt. Kann auch einen Übergang von einem logischen (oft auch rein organisatorischen) Netz zu einem anderen bedeuten, wobei beide das gleiche Protokoll benutzen. So werden z.B. zwei LANs durch einen Gateway verbunden. Alle Nachrichten vom einen ins andere LAN müssen den Gateway-Rechner passieren.
- Gizmo
- Übersetzt bedeutet es Dingsbums und dient zur Definition der größten Aufenthalts-Wahrscheinlichkeit eines Partikelsystems und beeinflusst durch seine Form ein nichtsolides Objekt wie etwa eine Rauchwolke in einem 3D-Modelling Programm. Gizmos können wie Objekte transformiert und somit in ihrem Effekt auf das Objekt verändert werden.
- Glyphe
- Das Zeichen einer beliebigen Schrift wird in modernen Satzsystemen als Glyphe bezeichnet. Dabei spielen eine Vielzahl von typographischen Maßangaben eine wesentliche Rolle.
Die wesentlichen Maßangaben sind: 1 EM, 1 ex, Oberlänge (Ascent), Unterlänge (Descent), Dickte (Advance Width), Überschuss (Overshoot), Durchschuss (Linegap, External Leading) und Schwellstrichachse.
- Gouraud
- Bezeichnung für ein bestimmtes Renderverfahren. Die Farbwerte der einzelnen Objektpunkte werden durch Interpolation der Farbwerte der Eckpunkte der jeweiligen Fläche berechnet. Zusätzlich zu einem Flat Shading werden Texturen und Glättungen zwischen den Dreiecksflächen berechnet.
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| H |
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- Helligkeit
- Hier ist Helligkeit einer Farbe gemeint. Dieser Wert ist nicht von dem Farbton oder der Farbsättigung abhängig. Histogramme können alle Helligkeitswerte und deren Verteilung innerhalb eines Bildes anzeigen. Eine Farbe mit einem Helligkeitswert von 100% ist rein weiß, eine Farbe mit einem Helligkeitswert von 0% schwarz.
- Host
- Unter Host versteht man einen Computer, der Informationen für Intra- oder Internet zur Verfügung stellt.
- Hotspot
- Bei einer Spot-Lichtquelle wird der Kernlichtkegel auch als Hotspot bezeichnet. Dieser besitzt im Gegensatz zum Falloff die gleichen Eigenschaften wie eine entsprechende Punkt-Lichtquelle.
- Bei Autorensystemen können bestimmte Bereiche sog. Hotspots oder Hotareas der Benutzeroberfläche für Interaktionen definiert werden. Diesen Bereichen kann man die gleichen Funktionen, wie die einer Schaltfläche (Button) zuweisen.
- HSL-Modell
- Das HSL-Modell verwendet einen intuitiveren Ansatz als das RGB-Modell. Die Farben werden durch den Farbton (engl. Hue), die Farbsättigung (engl. Saturation) und die Farbhelligkeit (engl. Lightness/Luminanz) definiert - diese Definition entspricht nahezu der Weise, in der das menschliche Auge Farben wahrnimmt. Die drei Komponenten erhalten jeweils Werte von 0 bis 255.
- HTML
- Abk. Hyper Text Markup Language. Es werden die logischen Bestandteile eines Textes beschrieben wie z.B. Überschriften, Tabellen, Absätze usw.. Die Beschreibungselemente werden meist mit sog. Tags eingeleitet (<> - Klammern) und auch abgeschlossen. HTML ist hierarchisch aufgebaut. Ein wichtiges Element ist die Verweise, wodurch Verknüpfung zu anderen Dokumenten aufgebaut werden können. Da HTML eine Interpretersprache ist, muss nichts kompiliert werden. Die Syntax und der Umfang der Tags wird von W3C standardisiert.
- HTTP
- Abk. Hyper Text Transport Protocol. Es stellt das Standard-Übertragungsverfahren für das Internet dar. Das HTT-Protokoll ist auf das TCP/IP-Protokoll aufgesetzt. Es erlaubt den verschlüsselten Datentransfer. Der Grad der Verschlüsselung ist länderabhängig.
- Hub
- Elektrischer Verteiler in einem Netzwerk. Ankommende/angeforderte Datenpakete laden zuerst beim Hub. Dieser verteilt die Pakete an alle angeschlossenen Stationen innerhalb des Netzwerkes. Stationen, die nicht angefordert wurden, müssen das erhaltene Datenpaket ablehnen. Nachteil gegenüber eines Switch: Aufteilung der Netzbandbreite durch die Datenverteilung an alle Stationen.
- HUE
- Übersetzt Farbton. Er definiert die einzelnen Farben wie zum Beispiel Grün und Blau. Mehr unter: Farbton
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| I |
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- ICMP
- Abk. Internet Control Message Protocol. Es erlaubt das Versenden von Fehlermeldungen, Testpaketen und sonstigen Informationspaketen. Leider wird dieses Protokoll im Internet häufig für gezielte Angriffe (sog. Packeting) auf bestimmte IP-Adressen missbraucht.
- IDE
- Ein Interactive Development Environment ist ein Programm, das einem Software-Entwickler oder einem Anwender die Arbeit durch Zusammenfassung von Funktionen erleichtert.
- IFL
- Abk. Input File List. Die Datei enthält eine Namensliste von Bilddateien, die von Raytracing- und Render-Programmen zur Erstellung von Animationen genutzt wird. Es handelt sich um eine Datei im ASCII-Format, welche mit einem einfachen Texteditor erstellt werden kann.
- Imagemap
- Eine Imagemap ist in der Regel eine Grafik innerhalb eines HTML-Dokuments. Durch die Angabe von Koordinaten können bestimmten Bereichen dieser Grafik Hyperlinks zugewiesen werden.
- IMAP4
- Abk. Internet Mail Access Protocol. Es ist ein Standard-Protokoll zur Zustellung von eMails. EMail-Clients wie MS Outlook, Netscape Messanger und Eudora verwenden dieses Protokoll zur Kommunikation mit dem eMail-Server. Im Gegensatz zu POP3 bleiben bei IMAP4 die Nachrichten standardmäßig auf dem Server.
- Internet
- Ein weltweites Netzwerk aus Millionen Rechnern und Rechnernetzen, die ein einheitliches Adressierungsschema sowie TCP/IP-Protokolle verwenden. Innerhalb des Internets werden verschiedene Dienste angeboten wie WWW, Newsgroups, eMail-Service.
- Interpreter
- Ein Interpreter ist eine Parser-Erweiterung. Neben der Satzanalyse, also einem Ableitungsversuch, erfolgt z.B. die Speicherung und Berechnung von Variablenwerten, Befehlen. Ein Interpreter berechnet interaktiv den konkreten "Wert" des Strukturbaums, den ihm der Parser liefert.
- IP-Adresse
- Abk. Internet Protocol Adresse. Eine Kombination aus vier Zahlen zwischen 0 und 255 zur eindeutigen Identifizierung aller an das Internet oder ein anderes Netzwerk (z.B. Intranet) angeschlossenen Computer. Eine Beispieladresse wäre: 200.10.58.212
- ISAPI
- Eine Abk. für Internet Server Application Programming Interface. Sie ist eine Erweiterung der CGI-Schnittstelle mit Geschwindigkeitsvorteilen bei der Datenverarbeitung.
- ISO-9241-10
- Es handelt sich dabei um eine Norm, die sich im Allgemeinen mit Gebrauchstaugichkeits-Kriterien auseinandersetzt. Die gesamte Norm umfasst 17 Teile, wobei besonders Teil 10 ("Ergonomische Anforderungen für Bürotätigkeiten mit Bildschirmgeräten") interessant ist. In diesem Teil werden die "Grundsätze der Dialoggestaltung" näher behandelt. Als wichtig eingestuft wurden dabei Aufgabenangemessenheit, Selbstbeschreibungsfähigkeit, Steuerbarkeit, Erwartungskonformität, Fehlertoleranz, Individualisierbarkeit und Lernförderlichkeit. Die darin behandelten Themen betreffen Software-Entwicklungen, CD-ROM-Produktionen und Internet-Auftritte gleichermaßen. Mehr Infos auf unseren Seiten unter:
Service&Promotion.
- ISO-9660
- Für DOS/Windows-PCs ist ISO-9660 das wichtigste CD-Format. Da ISO-9660 der kleinste gemeinsame Nenner verschiedener Dateisysteme ist, unterliegt es starken Einschränkungen. Dateinamen müssen im Format "8.3" sein, und dürfen nur aus den Großbuchstaben "A" bis "Z", den Ziffern "0" bis "9" und dem Unterstrich "_" bestehen. Andere Sonderzeichen sind nicht erlaubt. Nach dem Dateinamen muss ein Punkt folgen, auch wenn keine Erweiterung vorhanden ist. Verzeichnisnamen sind maximal 8 Zeichen lang und haben keine Endung. Es ist nicht erlaubt, Verzeichnisse tiefer als 8 Ebenen zu verschachteln.
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| J |
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- Java
- Eine von SUN entwickelte Programmiersprache. Das Haupteinsatzgebiet sind Netzwerke. Durch die Plattformunabhängigkeit wird gewährleistet, dass Anwendungen auch auf unterschiedliche Systemen eingesetzt werden können. Bedingt durch die gute Netzwerkunterstützung, hat sich Java vor allem bei Anwendungen für das Internet und Applets (Programm-Module für Web-Browser) bewährt.
- JavaBeans
- JavaBeans sind wiederverwendbare Softwarekomponenten, die in Java realisiert wurden. Der Einbau dieser Komponenten in eine Applikation oder in ein Applet geschieht mithilfe einer grafischen IDE. JavaBeans sind darüber hinaus kompatibel zu ActiveX-Controls, sie können in ActiveX-fähigen Umgebungen ausgeführt werden.
- JavaScript
- Ein von der Firma Netscape eingeführter Standard, in HTML-Seiten ein ausführbares Script zu integrieren. Mittels JavaScript können interaktive Formulare mit Plausibilitätsprüfungen oder Berechnungsfunktionen versehen werden. JavaScript und Java sind unterschiedliche Systeme, die erst ab der Netscape Navigator Version 3.0 und mit Hilfe eines Zusatzprogramms - LiveConnect - miteinander verknüpft werden können.
- JDBC
- Java Database Connectivity bezeichnet einen Treiber, mit dem eine Datenbank-Software eine Schnittstelle für Java-Programme oder Applets zur Verfügung stellt.
- JECF
- Das "The Java Electronic Commerce Framework" ist ein in Java realisiertes Konzept für den elektronischen Zahlungsverkehr. Eine Software, die "&JavaWallet", soll auf Dauer die Kreditkarte ersetzen...
- Joliet
- Es handelt sich um eine Erweiterung der ISO-9660. Joliet verwendet den 16 Bit-Zeichensatz Unicode und erlaubt Dateinamen mit bis zu 64 Zeichen.
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| K |
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- Kerning
- Als Kerning (Schriftunterschneidung) bezeichnet man die Verringerung des Abstandes zweier Glyphen eines Zeichensatzes.
- Key-Frames
- Es handelt sich um Einzelbilder, die vollständig in den Datenstrom einer Animation übernommen werden. Es ist möglich, den Datenstrom einer Animation zu verringern indem man die Anzahl der Key-Frames reduziert. Bilder die zwischen Key-Frames liegen, werden beim Generieren der Animation aus diesen vollständigen Einzelbildern berechnet und enthalten lediglich Delta-Werte (Differenzwerte).
- KK
- Abk. für Konnektivitätskoordination. Es handelt sich um den Umzug einer Domain von einem Provider zu einem Neuen. Es muss i.d.R. bei .DE-Domains beim bisherigen Provider gekündigt werden bzw. eine Einverständniserklärung vorliegen, bevor beim zukünftigen Provider ein KK-Antrag gestartet wird. Für .COM-, .NET- und .ORG-Domains sind meist zwei zusätzliche Kriterien wichtig: Die eMail-Adresse des eingetragenen Admin-C muss existieren und die Bestätigung des Umszugswunsches z.B. durch Angabe der Admin-C-Telefonnummer in einem entsprechenden elektronische Formular. Man sollte unbedingt warten, bis der bisherige Provider zustimmt, sonst kann es zu einem NAK kommen.
- Kritische Bänder
- Dieser Maskierungseffekt wurde von Heinrich Barkhausen verwendet, um den menschlichen Hörbereich in mehrere (sog. kritische) Bänder einzuteilen. Deren Breite ist nicht konstant, sondern verändert sich mit der mittleren Bandfrequenz: ca. 100 Hz für Bandfrequenzen von < 500 Hz, anwachsend für höhere Frequenzen.
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| L |
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- LAN
- Abk. Local area network (lokales Netzwerk). Netzwerke werden dann als LAN bezeichnet, wenn im Normalfall kein öffentlicher Zugriff besteht und die Ausdehnung zehn Kilometer nicht überschreitet. Einige neue Raytracing- bzw. Rendering-Programme erlauben das verteilte Berechnen von Bildern und Animationen auf mehreren Computern eines LANs. Die Verbindung mehrerer LANs über öffentliche Leitungen bezeichnet man als WAN (wide area network).
- LiveConnect
- Ein spezielles Plug-in für JavaScript-fähige Browser, mit dem die Kommunikation zwischen JavaScript-Anweisungen und Java-Applets ermöglicht wird.
- Linux
- Ein UNIX-artiges frei vertriebenes Betriebssystem nach dem Erfinder Linus Torvalds benannt. Die Bezeichnung bezieht sich strenggenommen nur auf das Kernel. Trotzdem versteht man unter dem Begriff Linux meist das gesamte System und entsprechende Anwenderprogramme.
- Luminanz
- Es bezeichnet die Helligkeit (engl. Lightness) einer Farbe. Sie ist eine Komponente des HSL-Modells zur Definition eines Farbwertes.
- LZW
- Abk. für Lempel-Ziv Welch. Von Jacob Ziv und Abraham Lempel 1977 vorgeschlagener Algorithmus zur Datenkompression. 1984 entwickelte Terry Welch eine Variation, die von der Firma Unisys als Patent angemeldet wurde.
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| M |
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- MAC-Adresse
- Es handelt sich um die Hardware-Adresse einer Netzwerkkarte (z.B. Ethernet). Diese ist auf jeder Netzwerkkarte fest und weltweit eindeutig gespeichert. Alle logischen Adressierungsarten in Netzwerken (z.B. über IP-Adressen) müssen immer auf die MAC-Adresse umgesetzt werden.
- Mailing-List
- Unter Mailing-Lists versteht man ein auf eMails basierendes Informations oder Diskussionsforum. Man unterscheidet zwischen öffentlichen (für jeden zugänglich) und geschlossenen (nur für bestimmte Benutzergruppen zugänglich) Mailing-Listen. Zu vielen Mailing-Listen bekommt man Zugang durch Anmeldung bei einem List-Server oder Majordomo per eMail. Ist man einmal angemeldet, erhält man automatisch die aktuellen eMails der Mailing-Liste zugeschickt.
- MAPI
- Abk. Messaging Application Programming Interface. Bezeichnet eine Schnittstelle, mit der eMail-Funktionen in Anwendungsprogramme (eMail-Clients, Browser) integriert werden.
- Maschinencode
- Ein Programm mit einer Abfolge von Befehlen, die in einem direkt für den Computer verständlichen Format vorliegen. Dieser Code ist spezifisch auf einen Rechnertyp abgestimmt. Durch diese Plattformabhängigkeit ist es nicht möglich den Maschinencode auf unterschiedlichen Rechnern (Windows-PCS, Macintoshs, UNIX-PCs) gleichermaßen auszuführen.
- Maskierung
- Ein typischer Effekt bei der Audiowahrnehmung ist die Maskierung.
- Töne anderer Frequenzen werden (subjektiv) durch ein konstantes, gleichzeitig abgespieltes Störsignal überdeckt, die Hörschwelle wird verschoben.
- Töne anderer Frequenzen werden auch noch nach dem Abschalten des Störsignals für kurze Zeit nicht wahrgenommen (zeitliche Maskierung).
- Materialeffekte
- In Raytracing- und Render-Programmen kann man Objekten bestimmte Materialien zuweisen. Die geschieht meist mit Hilfe eines speziellen Editors. Um Rechenzeit zu sparen werden für das Anzeigen von Vorschaubildern Materialeffekte normalerweise nicht berücksichtigt. Je nach Komplexität der Effekte (z.B. Antialiasing, Bumpmaps...) haben sie einen wesentlichen Einfluss auf die Rechenzeit.
- MCI
- Abk. Media Control Interface. Eine genormte Schnittstelle, mit der unter MS Windows Multimedia-Geräte und Multimedia-Dateien gesteuert werden können. Es können zum Beispiel Video-Dateien mit einem speziellen Player abgespielt werden.
- MIDI
- Abk. Musical Instruments Digital Interface. Es handelt sich um ein spezielles Datenübertragungsprotokoll für Musikinstrumente. Die Übertragung erfolgt seriell mit 31250 Bit/s. Mit MIDI können verschiedene Musikinstrumente verbunden werden (z.B. Keyboards, Drum-Computer, Effektgeneratoren) und über unterschiedliche Kanalnummern angesteuert werden.
- MIDI-Nachrichten
- MIDI-Nachrichten können in folgendes Schema eingeteilt werden:
- Channel Voice Message
enthalten die eigentlichen Musikdaten wie z.B. Note On, Note Off, Polyphonic Key Preasure, Channel Pressure usw. - Channel Mode Message
dienen der Steuerung des Synthesizers. - System Common Message
werden von allen Empfängern aufgenommen und verwertet. - System Real-Time Message
dienen der Synchronisation verschiedener Geräte. - System Exclusive Message
dienen der Weitergabe herstellerspezifischer Informationen an die jeweiligen Geräte. - Control Change Message
dienen der Steuerung des Synthesizers.

- MIME
- Abk. Multiporpose Internet Mail Extensions heißt übersetzt etwa Vielzweck-Internet-Mail-Erweiterungen. Sie ermöglicht das Versenden und Empfangen von Dateien aller Art über eMail.
- Morphing
- Überblendeffekt, bei welchem ein Bild schrittweise in ein anderes Bild überführt wird. Dieses Verfahren wird bei vielen modernen Bildbearbeitungsprogrammen, Videoschnitt-Systemen und 3D-Modelling-Programmen angeboten.
- MP3
- Bestandteil der MPEG-Spezifikation ist auch eine Audiokompression. Der sog. MPEG-Audio Layer III (kurz MP3) wurde vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) entwickelt. Es arbeitet folgendermaßen: Das Audiosignal wird zunächst durch eine Filterbank in 32 Bänder aufgeteilt.
- Bei Audiokompression nach Layer I haben die Bänder gleiche Breite (jeweils 625 Hz), die Filterung erfolgt mithilfe einer Fourier-Transformation.
- Im Layer II werden drei Frames für die Filterung verwendet, insgesamt 1152 Samples. Dadurch wird die zeitliche Maskierung simuliert.
- Im Layer III erfolgt die Aufteilung in Bänder ungleicher Breite, die etwa den kritischen Bändern entsprechen.
Als nächster Schritt erfolgt die Maskierung mithilfe eines psychoakustischen Modells: Für jedes Band wird untersucht, inwieweit es seine Nachbarbänder maskiert. Signale in den einzelnen Bändern werden nur codiert, wenn sie oberhalb der Maskierungsschwelle liegen - und dann nur mit einer möglichst geringen Anzahl von Bit. Das Quantisierungsrauschen muss dabei unterhalb der Maskierungsschwelle bleiben.
- Multitasking
- Es bezeichnet die Fähigkeit eines Betriebssystems, mehrere Programme (Tasks) gleichzeitig auszuführen. Es werden dabei hauptsächlich zwei Varianten eingesetzt. Zeitgesteuerte Systeme ordnen einzelnen Programmen ein bestimmtes Zeitvolumen zu. Prioritätsgesteuerte Systeme ordnen einzelnen Programmen (Tasks) eine bestimmte Priorität zu. Je höher die Priorität, desto mehr Ausführungszeit erhält das Programm.
- MySQL
- Datenbank mit solidem Funktionsumfang, welche zuverlässig und schnell funktioniert, dabei aber keine großen Anforderungen an die Hardware stellt. MySQL besitzt eine Open-Source-Lizenz und darf unter bestimmten Voraussetzungen kostenlos genutzt werden. Die Kombination aus Linux (Betriebssystem) + Apache (WEB-Server) + MySQL + Perl oder PHP (kurz LAMP genannt) ist die Datenbasis für eine Vielzahl von Websites.
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| N |
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- NDIS
- Abk. Network Driver Interface Specification. Einheitliche Software-Schnittstelle für Netzwerktreiber unter DOS und OS/2, von IBM, Microsoft und 3COM entwickelt.
- NIC
- Abk. Network Information Center; diese Institution ist unter anderem für die Vergabe der Domain-Namen verantwortlich. Diese ausführenden Organe existieren sowohl auf globaler Ebene als auch auf lokal. In Deutschland ist die DE-NIC in Frankfurt für die Vergabe der Internet-Adressbereiche zuständig.
- NIS
- Abk. für Network Information Service. Es ist ein System zur zentralen Verwaltung von Administrationsdaten in Netzwerken. Durch NIS können z.B. Benutzernamen und Passwörter in Netzwerken synchronisiert werden.
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| O |
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- OCR
- Abk. Optical Character Recognition. Eine Methode, die beispielsweise den in einer Grafik enthaltenen Text in eine Textdatei umwandelt, welche sich anschließend in einem Textprogramm bearbeiten lässt.
- Online
- Es bedeutet, dass eine Datenverbindung zwischen zwei Computern gerade aktiv ist.
- On-the-Fly
- Brennvorgang für CDs/DVDs, bei dem die Daten direkt vom Quellmedium auf das Zielmedium übertragen werden. Es besteht hierbei die Gefahr eines Buffer Underrruns, wenn das System ausgelastet oder zu schwach dimensioniert ist oder die Übertragungsrate bzw. Brenngeschwindigkeit zu hoch gewählt wurde. Eine Alternative wäre das Erzeugen einer Image-Datei.
- OpenGL
- Abk. Open Graphics Library. Es handelt sich um eine 3D-Grafik-Hardware-Schnittstelle, welche auf Iris GL von Silicon Graphics basiert. OpenGL-Treiber unterstützen sowohl Geometriebeschleunigungen als auch Rasterbeschleunigungen und sind eng in Windows NT integriert. Hochwertige 3D-Grafikkarten sind speziell für OpenGL-Funktionalität konzipiert. Bei intensiver Nutzung von Raytracing- bzw. Render-Programmen mit OpenGL-Unterstützung ist die Anschaffung einer solchen 3D-Grafikkarte zu empfehlen.
- Overshoot
- Die Funktion bewirkt bei Raytracing- bzw. Render-Programmen, dass ein Spotlicht (spez. Lichtquelle) über seinen sog. Falloff-Bereich hinaus in alle Richtungen strahlt. Es wird allerdings nur innerhalb des Falloff-Bereichs ein Schattenwurf erzeugt. Es entsteht eine Mischform aus Punktlicht und Spotlicht.
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| P |
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- PageViews
- Auch Seitenabrufe oder PageImpressions genannt, dienen als Messgröße zur Zählung des Besucherstroms eines Internetangebots. Man versucht dabei die Anzahl der real betrachteten Seiten zu ermitteln. Verfälschungen beispielsweise durch Frame-Technik oder dynamische Seitengenerierung werden statistisch korrigiert. Pageviews sind nicht zu verwechseln mit Hits.
- PAL
- Abk. Phase Alternate Line. Fernseh-Standard der meisten europäische Länder. Ursprünglich als störsicheres Signalübertragungsverfahren für weite Distanzen konzipiert. Die Bildwiederholrate beträgt 25 Vollbilder bzw. 50 Halbbilder (abwechselnd Bilder mit allen geradzahligen und Bilder mit allen ungeradzahligen Zeilen) pro Sekunde. In Deutschland werden für ein Fernsehbild 625 Zeilen gesendet. Davon werden ca. 575 Zeilen für den eigentlichen Bildinhalt genutzt, der Rest wird von Videotext- und Synchronisier-Informationen belegt.
- PAP
- Abk. Password Authentication Protocol. Bei PAP authentifiziert sich ein Einwahl-Client mit Benutzernamen und Passwort beim jeweiligen Server.
- Parser
- Es handelt sich dabei um einen Algorithmus, der zu einem vorgegebenen Satz (Wort, Begriff) entscheidet, ob dieser zu einer (Programmier-)Sprache gehört, die oft durch eine Grammatik (Syntax) implizit vorgegeben ist. Der Parser ist die Vorstufe eines Interpreters.
- Partikelsysteme
- Partikelsysteme ermöglichen die Animation einer sehr großen Anzahl gleichförmiger Objekte (Feuer, Glühpartikel, Wassertropfen, Schneeflocken...), deren Bewegungsbahnen meist zugleich auch chaotische Prozesse zugrunde liegen.
- PCDATA
- Abk. Parsed Character Data. Abschnitte innerhalb einer DTD oder eines XML-Dokuments deren Inhalt vom Parser analysiert werden sollen.
- PDF
- Abk. Portable Document Format. Plattformübergreifendes Format zur elektronischen Publikation. In der Seitendarstellung sind PDF- und PostScript-Dateien identisch. Es können Vektor- und Bitmap-Grafiken integriert werden. Unterstützt werden RGB- und indizierte Farbdateien sowie CMYK-, Graustufen- und Lab-Dateien. Weiterhin kann JPEG und LZW-Komprimierung verwendet werden.
- PERL
- Abk. für practical extraction and report language. Die besonderen Stärken dieser Scriptsprache liegen bei der Realisierung von Such-, Ersetzfunktionen, einfache Ausgaben in Dateien oder auf den Bildschirm. Perl ist eine Interpretersprache mit einer ähnlichen Syntax wie C/C++. Jedoch müssen die Programme eben nicht kompiliert werden. Der große Vorteil von Perl liegt in der leichten Portierbarkeit auf andere Betriebssysteme, da der jeweilige Perl-Interpreter vor Ort die spezifischen Umsetzungen durchführt. Perl-Skripte werden als reine ASCII-Datei erstellt und mit den Dateiendungen *.pl oder *.cgi und abgespeichert. Nicht jeder Provider unterstützt die Endung *.cgi! Ein Upload der Dateien auf andere Computer per FTP oder der Zugriff per Telnet sind meist problemlos möglich.
- PGP
- Abk. für pretty good privacy - auf deutsch "ziemlich gute Privatsphäre" bezeichnet einen Standard zur Verschlüsselung von Dateien, der sich besonders für eMails eignet und je nach Verschlüsselungstiefe als extrem sicher gilt.
- Phong
- Bezeichnung für ein bestimmtes Renderverfahren. Bei dem Phong-Verfahren wird für jeden Objektpunkt ein Farbwert berechnet. Glanzlichter werden exakt dargestellt. Nicht berücksichtigt werden normalerweise Schattenwurf und Spiegelungen.
- PHP
- Abk. Hypertext Preprocessor. Es handelt sich dabei um eine Script-Programmiersprache für HTML-Seiten. Der in HTML-Seiten eingebettete Code wird vom WEB-Server ausgeführt. Dafür muss auf dem WEB-Server ein entsprechender PHP-Interpreter installiert/integriert sein. Ein ähnliches Konzept wird von Microsoft mit den sog. Active Server Pages (ASP) verfolgt. Achtung! Diese Abk. ASP hat nichts mit den eigentlichen ASP zu tun.
- PICS
- Abk. Platform for Internet Content Selection. Mit Hilfe eines standardisierten Schemas soll es möglich gemacht werden, Inhalte von Internetseiten näher zu bezeichnen. Es wurde iniziiert, um jugendfreie Internet-Inhalte als solche zu kennzeichnen. Es existieren sog. PICS-Label als Auszeichnungen. Möchte man selbst eine PICS-Auszeichnung erhalten, ist es besser einen unabhängigen PICS-Service in Anspruch zu nehmen.
- POP3
- Abk. Post Office Protocol. Ein Standard-Protokoll zur Zustellung von eMails. EMail-Clients wie MS Outlook, Netscape Messanger und Eudora verwenden dieses Protokoll zur Kommunikation mit dem eMail-Server.
- PPP
- Abk. Point-to-Point-Protocol. Es ist eine Kommunikationsmethode für TCP/IP zwischen zwei Computern/Partnern, die meist bei DFÜ-Verbindungen eingesetzt wird. Viele Internet-Provider benutzen PPP für Einwahlvorgänge.
- PPTP
- Abk. Point-to-Point Tunneling Protocol. Das sog. Tunnelprotokoll wird v.a. bei VPN verwendet. Den dabei beteiligten Rechnern wird vorgegaukelt auf herkömmlichen Wege z.B. Ethernet verbunden zu sein. In Wirklichkeit sind diese aber über eine bestehende Internet-Verbindung vernetzt.
- Protokoll
- Ein Protokoll regelt im allgemeinen Fall die Datenübertragung zwischen einem Sender und einem Empfänger. Für das Internet ist das TCP/IP-Protokoll von besonderer Bedeutung.
- Proxy
- Ein Proxy übernimmt stellvertretend für Clients die Kommunikation mit dem Server in einem Netz. Abweichend von einem Firewall werden allerdings die Datenpakete geändert. Der Proxy schickt diese unter der eigenen Adresse und dem passenden Port z.B. ins Internet. Die jeweiligen Antworten werden von ihm an die entsprechenden Clients zurück gesendet. Client-Anwendungen müssen zur Benutzung eines Proxy in der Regel umkonfiguriert werden. Der Proxy muss außerdem die geforderten Dienste unterstützen.
- Prozess
- Programme oder ausführbare Dateien laufen als sog. Prozess ab und können in einer Shell oder einem Taskmanager beobachtet werden. Der Begriff wird häufig als Synonym für Task verwendet.
- Python
- Eine einfache High-Level Interpreter-Sprache welche die Ideen von ABC, C, Modula-3 und Icon kombiniert. Sie schließt die Lücke zwischen C und der Shell und ist besonders geeignet für Prototyping oder als Erweiterung für C-Programme. Sie ist objekt-orientiert, unterstützt Packages, Module, Klassen und benutzerdefinierte Erweiterungen.
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| R |
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- Radiosity
- Bezeichnung für ein qualitativ hochwertiges Renderverfahren. Es ist funktionell gegensätzlich zum Raytracing-Verfahren. Radiosity betreibt keine Rückverfolgung der Strahlen einer Lichtquelle. Vielmehr wird die anteilig von jeder Fläche in der Szene abgestrahlte Lichtmenge berechnet. Auch diffuse Lichtquellen werden miteinbezogen.
Das Verfahren ist besonders gut für geschlossene Räume (z.B. bei Innenarchitektur) geeignet. Das Radiosity-Verfahren ist allerdings sehr rechenaufwändig (langwieriger als Raytracing). Der große Vorteil ist, das die berechnete Szene bei Verändern des Betrachtungspunkts nicht neu berechnet werden muss. Dies ist bei sog. Walk-Throughs sehr interessant. Ausnahme ist allerdings, wenn der virtuelle Betrachter als reflektierende Oberfläche mit einbezogen wird. Aktueller Vertreter: LightWave 6.0
- Raytracing
- Bezeichnung für ein qualitativ hochwertiges Renderverfahren. Bei dieser Technik werden einzelne Lichtstrahlen von der Kamera über das Objekt bis zur eigentlichen Lichtquelle zurückverfolgt. Es werden dabei nur die Strahlen berechnet, die das Auge (Kamera) auch tatsächlich treffen. Raytracing ermöglicht prinzipiell die Darstellung von Schatten, Filter-/Brechungseffekten und Spiegelungen. Bei dem Scanline-Rendering ist dies nur mit Tricks möglich. Voraussetzung für das Raytracing ist das Vorhandensein von definierten Lichtquellen. Anteile indirekter Beleuchtung wie etwa die Eigenschaft von Körpern, sich gegenseitig in ihrer Objektfarbe zu beleuchten, werden nicht berücksichtigt. Dies kann z.B. mit dem Radiosity-Verfahren realisiert werden.
- Rendering
- Übersetzt bedeutet "to render" so viel wie interpretieren oder wiedergeben. Die mit Hilfe eines 3D-Modelling-Programms erstellten Szenen, werden also von dem Rendering-Programm bei der Bildberechnung interpretiert. Die Qualität der berechneten Bilder hängt maßgeblich von der Qualität (verwendete Algorithmen) des Interpreters ab.
Es gibt eine Vielzahl gebräuchlicher Renderingverfahren wie z.B. Phong, Raytracing, Scanline, adaptives Raytracing, Radiosity oder Gouraud.
- RGB-Modell
- Das RGB-Modell ist ein additives Farbmodell. Es wird zur Darstellung von Farben auf einem Computerbildschirm/Fernsehgerät verwendet. Die drei Grundfarben - Rot, Grün und Blau - werden durch das Abstrahlen von Licht erzeugt - die Kombinationen dieser drei Grundfarben ergibt "Weiß". Alle Farben leiten sich aus unterschiedlichen Kombinationen dieser drei Grundfarben ab. Die Grundfarben erhalten Werte zwischen 0 und 255 (8-Bit). Die daraus erzeugten Mischfarben stellen das Ergebnis der relativen Stärke (Farbwert) der einzelnen Grundkomponenten dar. Ein reines Rot hat zum Beispiel einen Rotwert von 255, einen Grünwert von 0 und einen Blauwert von 0. Die Mischfarbe "Gelb" besitzt einen Rotwert von 255, einen Grünwert von 255 und einen Blauwert von 0. Bei einem RGB-Modell mit 8-Bit je Grundfarbe ergeben sich 16,7 Mio. verschiedene Farben.
- ROMEO
- Erweiterung des ISO 9660-Dateisystems um lange Dateinamen. Datei- und Verzeichnisnamen dürfen nun bis zu 128 Zeichen lang sein. Im Unterschied zu Joliet ist ROMEO allerdings nicht abwärtskompatibel zu ISO 9660.
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- Saturation
- Übersetzt Farbsättigung. Sie definiert die Stärke einer Farbe. Mehr unter: Farbsättigung
- Scanline
- Bezeichnung für ein einfaches Renderverfahren. Im Gegensatz zum Raytracing werden keine Blickstrahlen verfolgt. Die Render-Engine baut das Bild mit Hilfe von Tiefenpuffern auf, die bestimmen, welche Objekte von anderen Objekten verdeckt werden. Ein Schattenwurf, diverse Spiegelungen oder Lichtbrechungen werden nicht dargestellt. Das Verfahren ist deutlich schneller als Raytracing oder Radiosity.
- Server
- Hierbei kann es sich sowohl um einen oder mehrere Computer handeln als auch ein Programm gemeint sein. Beide bieten den Zugriff auf Datenpools an oder bearbeiten Services (z.B. Bearbeitung von CGI-Programmen)
- SetTopBox
- Zusatzgerät für Fernsehgeräte, welches den Zugang zum Internet anbietet und die Seiten so konvertiert, damit diese mit einem Fernsehgerät betrachtet werden können. Häufige Problemstellen sind Java-Plugins oder Flash-Animationen. Basieren wesentliche Funktionalitäten von Seiten (z.B. die Navigation) ausschließlich auf diesen Techniken, so ist ein Aufruf bzw. eine Benutzung meist nicht möglich.
- SGML
- Abk. Standard Generalized Markup Language (ISO 8879). Mit SGML ist die Definition von nahezu jedem Dokumententypen möglich. Im praktischen Einsatz erwies sich SGML als zu komplex. Mit der Zeit bildeten sich Teilmengen (Anwendungen) von SGML als quasi "eigene Sprachen" heraus. Sowohl HTML als auch XML sind bekannte Teilmengen (Dokumententypen) von SGML und nicht, wie vielleicht vermutet, unabhängige Sprachen!
- Shading
- Bei 3D-Modelling Programmen können die Flächen von Körpern durch Shading so dargestellt werden, als ob eine Lichtquelle diese anstrahlt.
Zu den drei wichtigsten Schattierungsverfahren gehören Flat-, Gouraud- und Phong-Shading.
- SMIL
- Bei der Synchronized Multimedia Integration Language handelt es sich um eine XML-Anwendung, die Formalismen für die Verbindung verschiedener Multimedia-Daten zur Verfügung stellt. Es werden dabei die Daten (z.B. Text, Bild, Ton, Video) durch URLs referenziert und können sowohl sequentiell als auch parallel wiedergegeben werden.
- S/MIME
- Secure Multiporpose Internet Mail Extensions heißt übersetzt etwa sichere Vielzweck-Internet-Mail-Erweiterungen. Sie ermöglicht das geschützte Versenden und Empfangen von Dateien aller Art mit eMails. Die Verschlüsselung erfolgt per RSA-Verfahren.
- SMPTE
- Abk. des Film- und Fernsehtechnikerverbandes Society of Motion Picture and Television Engineers. Ein Standardformat der Zeitanzeige, welches bei den meisten professionellen Video- und Animationsproduktionen verwendet wird. Es sieht folgendermaßen aus: Minuten:Sekunden:Frames.
- SMTP
- Simple Mail Transfer Protocol ist das grundlegende Protokoll beim Austausch von eMails. Es wird über den TCP/IP Port 25 abgewickelt. SMTP unterstützt keinerlei Sicherheitsfunktionen.
- Spline
- Eine Ausgleichskurve zwischen zwei Kontrollpunkten bezeichnet man als Spline. Es gibt quadratische Splines, (Gleichungen zweiten Grades) die durch diese Kontrollpunkte verlaufen, und kubische Splines, (Gleichungen dritten Grades) die nicht durch die Kontrollpunkte gehen, dafür aber deutlich weichere Formen erzeugen. Die Form einer Spline-Kurve lässt sich durch das Verändern der Kontrollpunkte beeinflussen.
- SSH
- Abk. Secure Shell. Weit verbreiteter, leistungsfähiger, softwarebasierender Ansatz der Netzwerksicherheit. Wenn Daten vom PC zum Netzwerk übertragen werden, werden diese von SSH automatisch verschlüsselt. Sobald die Daten den gewünschten Empfänger erreichen, werden sie von SSH automatisch wieder entschlüsselt. Das Ergebnis ist eine transparente Verschlüsselung.
- SSI
- Abk. Server Side Include. Ein Server erkennt einen SSI-Aufruf direkt und verarbeitet diesen. Damit können Teile einer HTML-Seite variabel gestaltet werden. Die Inhalte von z.B. Variablen werden nach dem Aufruf der entsprechenden Seite automatisch vom Server eingefügt. Es kann auch ein Skript ausgeführt und anschließend das Ergebnis ausgegeben werden.
- SSL
- Abk. für Security Socket Layer. Ein von Netscape eingeführtes Protokoll zur geschützten Übermittlung von privaten Informationen. Es wird dabei ein Public-Key-Verfahren zur Verschlüsselung eingesetzt.
- Switch
- Elektrischer Verteiler eines Netzwerks. Ein Switch arbeitet folgendermaßen: Einem ankommenden Datenpaket mit einer Anforderung wird die MAC-Adresse entnommen und gespeichert. Kommt ein entsprechendes Antwortpaket, welches wiederum eine MAC-Adresse enthält, vom Server zurück, so leitet der Switch das Datenpaket ausschließlich an den Rechner weiter, für den es bestimmt ist. Siehe Unterschied zu Hub.
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| T |
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- Tag
- Als Tags werden die Befehle bzw. Formatanweisungen eines HTML-Quelltextes bezeichnet. Browser haben einen integrierten Interpreter. Mit dessen Hilfe wird das Dokument entsprechend formatiert dargestellt. Jeder Browser unterstützt jedoch nur eine unterschiedliche Teilmenge aller Tags.
- TCP/IP
- Abk. Transmission Control Protocol (Protokoll für Übertragungskontrolle) Internet Protocol. Mit diesem Protokoll wird der gesamte Datenverkehr des Internet geregelt. Es regelt u.a. die Adressierung der versandten Datenpakete, das Versenden von eMails, den Download von Daten via FTP... Bei der Übertragung der Daten werden große Datenpakete in kleine Pakete zerteilt und später am Zielort wieder zusammengesetzt. Auf dem TCP/IP-Layer ist z.B. das für das Internet wichtige HTTP aufgesetzt.
- Telnet
- Telnet ist ein Konsole-Programm, welches entwickelt wurde Computer über ein Netzwerk zu bedienen, als ob man mit diesen direkt in Berührung wäre. Ursprünglich ist Telnet für UNIX-Systeme gedacht, da bei diesen Systemen wenig Unterschied besteht, zwischen dem Anmelden an einen Internet-Computer und dem Anmelden an einen lokalen Computer.
- Texturen
- Texturen erleichtern das ausgestalten beim 3D-Modelling. Es handelt sich dabei um Algorithmen, die Strukturen erzeugen. Mit diesen Funktionen ist der Designer in der Lage, Texturen um die Oberfläche eines Objekts zu wickeln. Es genügt ein rechteckiges Bitmap-Bild mit einer Backsteinstruktur aus, um eine Wand zu berechnen, ohne dass dazu Steine und Fugen definiert werden müssen.
- TLS
- Abk. für Transport Layer Security. Es ist eine Weiterentwicklung von SSL. TLS ist in RFC 2246 definiert und sorgt für Sicherheit und Datenintegrität zwischen zwei Anwendungen.
- Top-Level Domain
- Die Endung einer Internetadresse soll einen Hinweis auf Herkunft oder Funktion einer Website geben. Historisch bedingt ist die Anzahl der Top-Level Domains sehr eingeschränkt.
Es folgt eine Tabelle mit den gebräuchlichsten Domains:
USA
--------------------------
com kommerziell
edu Bildungseinrichtung
gov Regierungsinstitut
mil Militär
net Netzbetreiber
org Non-Profit Organ.
sonst. Länder
--------------------------
at Land Österreich
ch Land Schweiz
cn Land P. R. China
de Land Deutschland
fr Land Frankreich
uk Land Großbritannien
INTERNATIONAL
--------------------------
biz Business
info Markeninhaber
name Privatpersonen
coop Genossenschaften
pro Berufe
museum Museen
aero Luftfahrt
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| U |
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- URL
- Abk. Uniform Resource Locator. Hierbei handelt es sich um die eindeutige Internet-Adresse eines Rechners bzw. eines Informationsangebotes.
- Upload
- Es bezeichnet das Übertragen von Daten vom eigenen PC auf einen Server. Meist wird dabei ein FTP-Programm mit einer grafischen Oberfläche verwendet, welches die Verzeichnisstruktur des PCs und des Servers anzeigt und es ermöglicht, die Daten auf einfache Art und Weise auf den Server zu kopieren.
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| V |
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- VBR
- Abk. für Variable Bit Rate. Es handelt sich um Codecs für Audio- oder Videodateien, die beim Codieren der Informationen einzelnen Abschnitten verschiedene Bit Raten zuordnen können. Dadurch lässt sich beispielsweise die Bildqualität bei Szenen mit stark wechselndem Inhalt (Schwenk, Zoom) deutlich verbessern ohne die gesamte Datei wesentlich zu vergrößern. Je nach Anzahl der Analysedurchläufe spricht man von 2-pass- oder 3-pass-VBR.
- VBScript
- Untermenge des Visual-Basic Programmiersystems von Microsoft. VBScript-Programme, die in HTML-Seiten eingebettet sind, können vom Microsoft Internet Explorer, Version 3.0 und auch von anderen Browsern gelesen werden. VBScript-Programme können entweder auf dem Computer, auf dem der Browser installiert ist, oder auf dem World-Wide Web-Server ausgeführt werden.
- VPN
- Abk. Virtual Private Network. Es ist damit in der Regel die Verwendung des Internets als Transportmedium für PC-zu-PC-Verbindungen oder eines WANs gemeint. Durch PPTP werden die, für die Gegenseite bestimmten Daten, in TCP/IP-konforme Pakete eingeschlossen und verschlüsselt.
- VRML
- Es handelt sich um eine Sprache zur Beschreibung von 3D-Objekten und Umgebungen, sog. virtuellen Welten. Die VRML-Daten können von Browsern mit VRML-PlugIns interpretiert und in eine 2D-Darstellung umgerechnet werden. Charakteristische Merkmale sind:
- Plattformunabhängigkeit, da die Daten im ASCII-Format vorliegen.
- Dynamik, da die mit VRML beschriebenen Szenen Animationen beinhalten können.
- Interaktivität, durch Beeinflussungsmöglichkeiten der Szenen durch den Betrachter.
- Mehrdimensionalität, da in VRML 2D- und 3D-Objekte verbunden werden und durch Animation kommt eine vierte Dimension hinzu.
- Multimedialität, durch das Einbinden von Bilddaten, Videos und Klängen in VRML-Szenen.
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| W |
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- WAIS
- Abk. Wide-Area Information Service. Es soll dem Benutzer die Suche nach reinen Informationen auf Text-Datenbanken zur Verfügung stellen. Es handelt sich um ein Protokoll zur Einrichtung von Abfrage- und Index-Servern.
- WEB-Server
- Als Web-Server bezeichnet man die Server im Internet. Diese können je nach Speicherplatz eine oder gar mehrere Web-Sites (Homepages) verwalten. Wenn ein Benutzer mit seinem Browser eine Adresse (URL) aufruft, wird dies dem zu dieser Adresse gehörenden Web-Server mitgeteilt. Dabei wird geprüft, ob die Adresse direkt anwählbar ist oder ob man ein Passwort für den Zugang benötigt. Werden nicht existierende Seiten oder geschützte Bereiche aufgerufen, so generiert der Web-Server entsprechende Fehlermeldungen. Zusätzlich stellt ein Web-Server Daten für CGI-Skripte zur Verfügung (z.B. einen Perl-Interpreter). Es ist auch möglich einen Web-Server lokal (also ohne Netzverbindung) einzurichten. Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn man CGI-Skripte auf Funktion testen möchte.
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| X |
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- XML
- Abk. eXtensible Markup Language. Es handelt sich um eine Metasprache zur Beschreibung strukturierter Daten. XML kann über benutzerdefinierte Tags erweitert und zur Zeit bereits auf vielen Plattformen dargestellt werden.
- XSD
- Abk. eXtensible Schema Definition Language. Es lassen sich hiermit differenziertere Deklarationen für einzelne XML-Elemente formulieren , z.B. mehr unterschiedliche Datentypen für ein Element, als mit einer DTD.
- XSL
- Abk. eXtensible Stylesheet Language. Es ist der Oberbegriff für eine Spezifikation, die sich aus den Unter-Spezifikationen XSLT und FO zusammensetzt.
- XSLT
- Abk. eXtensible Stylesheet Language Transformation. Mit dieser Meta-Sprache können XML-Dokumente in ein gewünschtes Ausgabeformat geformt werden. HTML, (mit zusätzlichen Programmerweiterungen) aber auch PDF, sind sinnvolle und gebräuchliche Ausgabeformate
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| Z |
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- Z-Buffer
- Im Z-Buffer wird die Tiefeninformation für ein Pixel gespeichert. Viele Render-Programme und 3D-Spiele benutzen diese Information, um bspw. glattschattierte Objekte in Echtzeit darzustellen.
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